Von / 8th September, 2015 / Blog / Off

Eine Reihe verborgener Schätzen

Eine Entdeckung, die vergleichbar mit der Entdeckung von Titanic wäre. 100 Meter lang, stark geschützt und voll wertvoller Inhalte… Polen lebt von dem geheimnisvollen Zug, den zwei Schatzsucher die letzte Woche in der südwestlichen Stadt, Wałbrzych, in der Nähe von Jugowice Palast, gefunden haben. Aber es gibt mehr. Polnische Experten glauben nämlich, dass dieser Schatz nicht der einzige ist, der noch gefunden werden kann. Man spricht von einer Reihe verborgener Schätze!

Spurlos verschwunden

Die Experten berichten, dass der gefundene Zug ein von den drei Zügen sein sollte, die im Januar 1945 nach Wałbrzych gefahren, aber spurlos verschwunden sind. Die Tatsache, dass der Zug gepanzert ist, weist auf eine besondere Ladung von wahrscheinlich Gold, Kunstwerken und Dokumenten, die mit dem Zweiten Weltkrieg verbunden sind. Ob der unschätzbare Inhalt sich in diesem Zug befindet, ist unbekannt. Es ist möglich, dass der Schatz in zwei anderen Zügen zu finden ist, die irgendwo im Tunnelkomplex stehen sollten. Zwei Schatzsucher, die den Zug gefunden haben, sind davon überzeugt, dass das der richtige Zug ist. Sie fordern nämlich 10% von der Beute, die dieser geheimnisvolle Zug beinhaltet.  

Geheimnisse aus den Tunnelgängen

Wie ist es möglich, dass so ein Zug so lang verborgen blieb? Man nimmt an, dass ein ehemaliger Soldat, der damals den Zug zu verbergen geholfen hat, das Geheimnis auf seinem Sterbebett verraten hat .Und in der Tat, spezielle Radarbilder scheinen die Geschichte zu bestätigen. Der 100 Meter lange Zug ist auf der Strecke in einem Tunnel zwischen Wroclaw und Wałbrzych zu sehen.   

Projekt Riese

Der Tunnel ist ein Teil des Projekts Riese, eines unterirdischem Tunnelsystems, das im Zweiten Weltkrieg von Deutschen gebaut wurde. Der Grund dafür, dass die verborgenen Schätze sich in diesem Teil Polens befinden, ist ein weiterer Bestandteil des Projektes, Schloss Fürstenstein. Man sagt, dass Hitler hier seinen Sitz errichten wollte. Die Zimmer wurden für seine Ankunft eingerichtet. Am meisten wurde aber im Rahmen dieses Projekts unter der Erde gebaut. Es wurde ein umfangreicher Tunnelkomplex gebaut, um Schätze wie Gold, Kunstwerke, Dokumente aber auch Waffenproduktion zu verbergen und eventuell später wegzunehmen. Aber als die Sowjetische Armee Wałbrzych besetzt hatte, flohen die Deutschen. Die Idee, die Schätze später wegzunehmen, ist nie Wirklichkeit geworden.     

Die goldene Verlockung

Die Entdeckung des Zuges und möglicherweise mehrerer Züge zieht viele Goldsucher nach Niederschlesien an. Dennoch ist es ein Fall vom Betreten auf eigene Gefahr. Zuchowski, der Staatssekretär für Kultur, hat alle aufgerufen, die Suche zu stoppen. Möglicherweise gibt es versteckte Minen oder andere Sprengstoffe in dem Zug verborgen, so kann es sehr gefährlich sein.

Das Tunnelsystem ist riesig. Man nehmt an, dass sogar 30% von den Tunneln noch nicht entdeckt sind (teilweise wegen der Einsturzgefahr). Jedoch sind einige Gänge in dem Komplex für Touristen zugänglich, z.B. in Walim, in der Nähe von Hotel Jugowice Palast. Sind Sie als die Goldgräber neugierig auf den geheimnisvollen Zug und die verborgenen Schätze? Möchten Sie die dunklen Gängen dieses gigantischen Projekts mit eigenen Augen sehen? Sehen Sie sich unseres Angebot an und stellen Sie sich in der Welt der Schatzsucher vor. 

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